Was ich besonders kundenfreundlich nennen möchte: Auf Grund des hohen Interesses gab es bei Amazon technische Probleme - so konnte man den Kaufvorgang nicht abschliessen, auch wenn Windows 7 bereits im Warenkorb lag.
Nun möchte sich Amazon bei diesen Kunden entschuldigen und entschädigt diese mit einem Gutschein von 70€.

Sie zählten zu den Kunden, die während des Bestellvorgangs am vergangenen Montag mit technischen Problemen zu kämpfen hatten und ihre Bestellung nicht zu Ende führen konnten. Dies ist auch für uns ein sehr ärgerlicher Vorfall. Wir freuen uns deshalb, Ihnen mit dieser Mail einen Gutscheincode überreichen zu können, mit dem Sie auch jetzt noch eine “Windows 7 Home Premium” Version zum Aktionspreis von EUR 49,97 vorbestellen können— Amazon

Das finde ich sehr löblich.

Für Microsoft könnte diese Aktion ein Nachspiel haben.

Derzeit wird heiß diskutiert, ob der Vorverkauf von Windows 7 zu Sonderkonditionen unter den sogenannten "Lockvogel-Paragraphen" fällt. Dieser besagt, dass ein Aktions-Angebot in ausreichender Stückzahl vorrätig sein muss: "Als Aktionsware beworbene Artikel müssen in so großer Zahl vorhanden sein, dass der Vorrat für mindestens drei Tage ausreicht." Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem vom Verbraucherzentrale Bundesverband erstrittenen Urteil 2001 entschieden. Da diese Regelung jedoch nicht für sogenannte Live-Shopping-Angebote gilt, ist noch nicht klar, ob sie auch im aktuellen Fall Anwendung findet.— chip.de

Quelle: Chip.de